Workshops 2013

Bildung und Soziokultur  von allen für alle – wie jedes Jahr wird es ein abwechslungsreiches und buntes Programm zum Mitmachen- und Selbermachen, Diskutieren und Weltverändern  geben, mit Workshops, Kino, Vorträgen, Lesungen,  Zirkus und vielem anderem mehr. In diesem Jahr haben wir uns den Schwerpunkt „Migration“ ausgesucht. (For English versions, see text in italic)

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Kinderprogramm und Betreuung im Kidspace

Damit Eltern entspannt an den Workshops teilnehmen können, wird täglich in der Kernzeit von 10 bis 16 Uhr eine Kinderbetreuung angeboten. Details dazu hier.

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CIRCO PARAS TODOS – DER ZIRKUS FÜR ALLE VON ALLEN

AB DIENSTAG, 13.8.: In diesem Jahr gibt es zum La Libertad einen ganzen Zirkus unter freiem Himmel. Allerdings nicht im herkömmlichen Sinne, wie ihr euch vielleicht schon gedacht habt. Das Angebot erstreckt sich über Jonglage und Artistik, Clownerie, Requisiten- und Jonglagegerätebau, bis hin zu Workshops zum Forum-Theater und vielem mehr und das ganze natürlich ohne Tiere.

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THEMENWOCHE MIGRATION

Flucht und Vertreibung sind oft mit unendlichem Leid verbunden. Auch Deutschland geht oft menschenunwürdig mit Migranten um. In unserer Themenwoche nähern wir uns Ursachen und Folgen von Migration mit Diskussionen und Filmen. Das Programm der Woche findet ihr hier.

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THEATER DER UNTERDRÜCKTEN

Interaktives Theater als Diskussionsmethode: Forumtheater nach Augusto Boal / Workshop: Participative Theater as a way of creating dialogue – Augusto Boal’s Theatre of the Oppressed

tdo

„It is forbidden to walk on the grass. It is not forbidden to fly over the grass.“ (Augusto Boal)

Ziel des Workshops ist eine praktische Einführung in die Grundlagen des Theaters der Unterdrückten (TdU), eine Methodensammlung, die aus der notwendigen Suche nach neuen und kollektiven Kreations- und Diskussionsprozessen in Zeiten der brasilianischen Diktatur entstand. Das TdU unterscheidet sich von der klassischen Form des Theaters dadurch, dass es nicht alleinig um ein ästhetisches Produkt geht, sondern darum, das Theater als Werkzeug zu begreifen, das uns hilfreich dabei sein kann, gemeinsam einen sicheren Lern- und Experimentierraum für die Themen unseres Lebens und unserer Gesellschaft zu schaffen. Das Kennenlernen der Spiele und Übungen erfolgt durch aktive Selbsterfahrung, sodass die TeilnehmerInnen – je nach eigenem Interesse – entdecken können, in welchen Bereich und in welcher Form sie die Methoden anwenden können. Ausgangspunkt des Theaters sind unsere eigenen Erfahrungen, die Protagnosten sind wir.

Zur Teilnahme gibt es keine Vorraussetzungen: wir alle sind SchauspielerInnen. Teilnehmen kann, wer teilnehmen mag und neugierig ist.

Teilnahme auf Spendenbasis nach eigenem Ermessen.

Die Workshoptage bauen nicht direkt aufeinander auf, d.h. ihr könnt an den Workshoptagen einzeln teilnehmen, aber auch alle Tage besuchen. Jeder Workshoptag hat aber eine andere inhaltliche und methodische Ausrichtung.

Wenn absehbar ist, dass ihr mitmachen möchtet, meldet euch einfach zeitnah an unter:

letztesjahrimsommer@googlemail.com

Zeiten für die Workshops / Workshop times :
Dienstag 13.08. / 10 -18 Uhr

Mittwoch 14.08. / 10 – 18 Uhr

Donnerstag 15.08. / 10 – 18 Uhr

Aim of the workshop is to introduce the participants to the basic ideas and exercises of the Theatre of the Oppressed (TO), a colletion of theatre tools that have been created in times of the Brasilian dictatorship due to the needed search for new and colletive processes of creation and discussion. TO, in contrary to traditional theatre, does not only concentrate on the esthetical outcome of the theatrical process but understands theatre as a tool that may be supportive for the collective creation of a secure space that allows learning and experimenting with topics coming from our lives and our society. Games and exercises will be introduced and directly experienced so that the participants may discover in which areas and ways – concerning their own fields of interest – the methods may be applied. The starting point of TO are our own experiences, we are the protagonists.

No prior experiences are needed. We are all actors. Everyone with interest and curiosity is invited to participate.

Contribution by donation, pay as you can.

The workshop days are not directly built on each other, they may be frequented singly or all together. Every day will have a different working content or focus.

If you are interested to join, we’d ask you to inform us beforehand.

letztesjahrimsommer@googlemail.com

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Wheels for Change

Sa, 14:00 Uhr

Wheels for Change ist ein Fahrrad-Zirkus-Projekt aus Berlin. Das Projekt entstand vor etwa 3 Jahren mit einer Reise von Deutschland in die Mongolei.  Auch anschließend radelte 2wheels4change mit ständig wechselnder Gruppenkonstellation durch Europa. Die letzte Tour führte quer durch den Balkan bis Griechenland, wo sich die Gruppe letztendlich auflöste.
Eine weitere Fahrrad-Reisetruppe, um die es gehen soll, ist „zarma louloux“. Etwa 7 Leute starteten vor 3,5 Jahren in Frankreich und um radelten die halbe Welt – von Südamerika und der USA, über China und Südostasien bis Iran, Türkei und Osteuropa. Am 15. Juni endete die Tour wieder in Frankreich.

Bei beiden Gruppen spielten Kunst, Musik, soziale Projekte und gemeinschaftliches Leben und Reisen eine große Rolle. So wurden während der Reise an den verschiedensten Orten der Welt kostenlose Workshops zu Kunst, Musik, Jonglage und Artistik veranstaltet. Straßen und Schulen dienten als Bühne für Konzerte und Theater und es fand Kontakt, Austausch
und Solidarität mit strukturell ausgegrenzten Menschen statt (z.B. Roma und Sinti, Migrant_innen und Prekarisierte).

Im August diesen Jahres wollen Menschen aus den beiden Gruppen ihren Weg radelnd fortsetzen. Von Deutschland soll es über Frankreich, Spanien und Portugal auf die kanarischen Inseln gehen. Im Frühling nächsten Jahres geht die Reise per Schiff nach Brasilien weiter und soll durch ganz Südamerika bis Mexiko führen. Was danach passiert steht noch offen.
Idee und Ziel ist es, mit verschiedenen Menschen in Kontakt zu kommen, die politischen und kulturellen Gegebenheiten anderer Länder kennen zu lernen und vor Allem auch die solidarische Unterstützung und Vernetzung mit unterdrückten Menschen und aktiven Gruppen. Dies kann mithilfe kreativer Aktionen geschehen, wie etwa Theater der Unterdrückten, kostenlose Workshops für Kinder, etc.

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Gedichte und Kurzgeschichten Lesung

Sa, 18:00 Uhr
Herrschaftskritische Gedichte und Kurzgeschichten von Mielod. In gemütlicher Runde werden Texte vorgelesen, die sich kritisch mit der aktuellen gesellschaftlichen Situation befassen. Dabei geht es nicht so sehr um trockene Theorie und rationale Gedanken. Vielmehr wollen die Texte ihre Hörer_innen fühlen lassen. Auch soll es kein reiner Vortrag werden, sondern viel mehr zu einem  Austausch kommen. Ihr seid also alle eingeladen, eure Gedanken zu den Texten zu teilen und auch eure eigenen Texte vorzutragen. Ich freuen uns, wenn Leute mitmachen wollen!

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