Parkbühne

Freitag, 14. Juli
20 Uhr: TUBA LIBRE
Lieben Sie ein klassisches Streichquartett?
Na wunderbar, dann sollten Sie Ihren Horizont erweitern und sich einmal Blasmusik der ungehobelten Art widmen.Denn TUBA LIBRE steht für 15 aufrichtige Menschen, Hunderte von schrägen Tönen und eine angestrebte Balkanisierung der deutschen Mittelgebirge. Dieser zusammengewürfelte Haufen Blech aus den Ortschaften Buchfarth, Kottenhain, Weimar und anderswo ist die konsequente Antwort auf das linksradikale Blasorchester aus Frankfurt/Main vor 30 Jahren.Seit unendlich vielen Probenabenden versucht dieses Ensemble Woche für Woche erneut, das verbeulte Instrument in wegweisender Art an die Lippen zu pressen, um denselben einen flotten russischen Marsch zu entlocken.
Bei TUBA LIBRE beisst der Bregovich die Bratwurst und der Posaunenchoral den Punk – und genau das ist Blas-Blunk aus Mittelschland!
Die im Herzen Thüringens beheimatete Kapelle TubaLibre bläst nicht nur gegen Atomkraft, braune Brandstifter, Gentechnik oder andere Unzulänglichkeiten unserer Welt an. Seit knapp 10 Jahren kämpft sie auch erfolgreich gegen musikalischen Perfektionismus, ein Übermaß an Harmonie und allzu seichte Klänge. Zu diesen Zwecken werden traditionelle Balkanweisen, Klassiker aus Rock & Pop, Symphonisches, Schlager, Schnulzen und politisches Liedgut – kurzum alles (Un)Mögliche verbratwurstet und somit erstmals wirklich tanzbar gemacht.
http://www.tubalibre-weimar.de/auf-die-ohren.html
22 Uhr: Wonach wir suchen
Musik ist nicht nur etwas zum Tanzen, sondern auch zum Denken. Getreu diesem Motto verarbeiten wonach wir suchen ihre
Gedanken und Gefühle und ziehen damit in ihren Bann. Musikalisch und stilistisch bewegen sich die drei Leipziger dabei
irgendwo zwischen Singer-Songwriter-Pop und Akustik-Punk. Hier treffen eine Drei-Akkorde-Punk Akustikgitarre, auf einen warm
knarzenden, perkussiv gespielten Akustikbass, eine punktuell wiederkehrende Mundharmonika und erfrischend kreative
Schlagzeug-Beats. Alles schlicht instrumentiert und doch durchdacht und immer mit dem Ziel, Pirrs markant rauer und
dennoch so gefühlvoller Stimme die perfekte Grundlage zu bereiten.Inhaltlich berühren sie dabei mit Texten, die vom Leben, der Liebe, der inneren Zerrissenheit und vom „großen Ganzen“ – unseren gesellschaftlichen Zuständen – handeln und beziehen ganz klar Stellung gegen jede Form von Ausgrenzung, Rassismus, Homophobie und Sexismus.2009 ging zu zweit die Suche los. Zwei Alben und sechs Jahre später gibt es einen neuen Aufbruch. Nun zu dritt, mit Schlagzeug und neuer EP im Gepäck… „Wer kippelt, steht!“ ist seit April 2015 draußen. Zum Denken, zum Tanzen, zum Lieb- und Dagegensein. Ob auf Bühne oder Straße, für Rebell*innen gibt es überall was zu suchen.
Samstag, 15. Juli
18 Uhr: Punker Kreis
Der Punkerkreis ist eine Idee die 2015 beim letzten laLi entstanden ist.

Die Idee ist das in der Festivalwoche vom 10. – 14. vielleicht auch 15. 07. die Musiker

die auf dem Platz sind sich zusammenfinden und mit akustischen Instrumenten

bekannte Klassiker wie Bella Ciau, Hey rote Zora oder auch das Einheitsfrontlied

verpunken, mit möglichst vielen, auch ungewöhnlichen Instrumenten einüben und möglichst

als Abschlusskonzert auch aufführen.

20 Uhr: Seau Volant
Die Dresdner Band Seau Volant spielt das, was sie den Soundtrack aus den Weiten der paneuropäischen Steppe nennen. Die zehn MusikerInnen bringen mit ihrer Mischung aus Klezmer, Polka und Balkan die Herzen zum Schlagen und die Böden zum Beben. Der fliegende Eimer, das bedeutet Seau Volant auf Deutsch, hob zum ersten Mal 2012 zur Fête de la musique in Dresden ab. Seitdem spielte die Band auf vielen Festivals, Stadt- und Straßenfesten, Hochzeiten, Kindstaufen und anderen Gelegenheiten. Von Beginn an ging es den Beteiligten um die Begeisterung für die osteuropäische Folklore und den Spaß daran, für ein tanzwütiges Publikum aufzuspielen. Die Freude daran haben sie sich bewahrt und bitten immer wieder gern zum Tanz.
http://www.seauvolant.de
20 Uhr: Herje Mine
Herje Mine fühlen, leben und spielen die Balkan Musik in all ihrer Leidenschaft und Tiefe. Fünf Musiker, deren Herz so wahrhaftig mit dieser wunderbaren Musik verwurzelt zu sein scheint, dass man sofort Fernweh, Sehnsucht und Tanzwut fühlt, hört man ihnen auch nur ganz kurze Zeit zu. Ihrem Sound und ihrer Leidenschaft kann man sich nicht entziehen. Herje Mine sind Marko – Kontrabass, Sven – Akkordeon, Gal – Schlagzeug, Iza – Violine und Rike an der Klarinette. Sie zu hören ist wie ein Trip durch den Film „Gegen die Wand“. Sie entführen uns in das Reich der Sinnlichkeit und Leidenschaft.
https://soundcloud.com/herje_mine